AKTUELLE GOLDPREISE + + + EUR 1.094,89 + + + USD 1.241,71 + + + JPY 140.627,67 + + + GBP 984,20 + + + CNY 8.564,45 + + + ILS 4.690,84 + + + INR 88.919,30 + + + KRW 1.403.878,91 + + +

Goldpreisentwicklung in Euro

Gold bewegte sich in der Eurowährung wie in allen anderen Währungen in den 1990er Jahren seitwärts und setzte dann zur Rallye in den frühen 2000er Jahren an. Euro-Goldinvestoren reagierten auf die Preisentwicklung ein klein wenig anders als ihre US-amerikanischen Kollegen, weil sich die Preisentwicklung des Goldes in Euro geringfügig von der in Dollar unterschied.

Im folgenden Chart wird die Entwicklung des Goldpreises für 999-er Gold je Unze in Euro im Verlauf (täglich) angezeigt. Letzter Stand: 1.094,89 € für 1 Feinunze Gold-999 (XAU/EUR).

Goldpreisentwicklung (999) – Euro je Unze

Renditevergleich der Vergangenheit in %

ZeitraumAnlageEuro
Die Rendite-Werte werden täglich aktualisiert.
1 JahrGold+1.74 %
5 JahreGold+13.61 %
10 JahreGold+40.36 %
15 JahreGold+219.00 %
20 JahreGold+283.30 %
25 JahreGold+259.20 %
50 JahreGold+1,534.95 %

Goldpreisentwicklung in Euro seit 2000

Auch in Euro gab es die Rallye nach 2000, die aufgrund der Euro-Dollar-Entwicklung etwas anders verlief als im stark beobachteten Goldpreis in Dollar. Hierzu – das gilt auch für alle anderen Währungen, in denen Gold notiert wird – ist zu beachten, dass börsliche Standardseiten in der Regel nur oder zumindest vorrangig den Goldpreis in Dollar darstellen. Europäische Investoren in Goldfonds oder -derivate orientieren sich durchaus daran, während für die europäischen Erwerber von physischem Gold der Goldpreis in Euro viel interessanter ist. Der interessanteste Fakt ist das Erreichen des Goldgipfels nach einer über zehnjährigen Rallye. In Dollar wurde der Preispeak im November 2011 erreicht, in Euro erst im Juli 2012. Daher kauften Europäer auch zu Beginn des Jahres 2012 zumindest physisches Gold nach, was von den Anbietern der Goldmünzen bestätigt wurde. Die Nachfrage sank auch nicht so stark wie in den USA, die Europäer glauben traditionell an physisches Gold.

Der Einbruch im Goldpreis nach dem Sommer 2012 verlief aber schärfer als im Dollar, was mit dem Währungsverhältnis zwischen Euro und Dollar zu tun hatte. Europäische Goldfonds fuhren ihre Investments daraufhin zurück, Privatanleger kauften und kaufen aber nach wie vor Goldmünzen und -barren. Der Anteil der Privatkäufe an physischem Gold beeinflusst allerdings die Goldpreisentwicklung nur wenig, der vorrangig von den großen Fonds und außerdem vom Nachkauf oder Verkauf physischen Goldes durch Zentralbanken abhängt. Hier geht es um gänzlich andere Größenordnungen als beim Kauf von Anlagemünzen durch Privatleute.

Konsequenzen für europäische Goldinvestoren

Europäer können schon seit mindestens 2013 beruhigt auf physisches Gold setzen. Der Goldkurs in Euro hat sich seither vergleichsweise stabilisiert und läuft in einer relativ großen Range seitwärts. Diese Range kann theoretisch Jahrzehnte andauern, was immerhin bedeutet, dass physisches Gold seinen Wert nicht entscheiden verlieren wird. Wer auf Goldfonds setzt, muss deren Notierung beachten (Dollar oder Euro). Das Währungsverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar könnte in Zukunft großen Wechselkursschwankungen unterliegen.

Goldpreis in Euro und Wechselkurs zum Dollar

Gold wird international vorrangig in Dollar gehandelt. Wenn der Euro gegen den Dollar fällt, wird Gold für Europäer teurer als für Käufer aus dem Dollarraum. Einige Währungsexperten erwarten schon etwas länger einen Verfall der Eurowährung gegen den Dollar, der sich durch eine mögliche Abschottungs- und Finanzpolitik des US-Präsidenten Donald Trump noch verschärfen könnte. Andererseits ist nichts schwieriger zu prognostizieren als ein das Verhältnis zwischen zwei Majorwährungen. Europäische Goldkäufer können entweder das Währungsverhältnis selbst beobachten und sich auf Goldkäufe einstellen, wenn der Euro gegen den Dollar steigen sollte, oder sie achten lediglich auf den Goldpreis in Euro für ihre Investitionsentscheidungen.

Goldpreis-Entwicklung: 1 Unze Feingold (999) in Euro

DatumMenge↑↓Goldpreis¤
Die Goldpreis-Trend-Tabelle wird täglich aktualisiert.
17.12.20181 Unze1.094,89EUR
14.12.20181 Unze1.094,64EUR
13.12.20181 Unze1.095,48EUR
12.12.20181 Unze1.096,26EUR
11.12.20181 Unze1.098,35EUR
10.12.20181 Unze1.091,92EUR
07.12.20181 Unze1.091,99EUR
06.12.20181 Unze1.090,46EUR
05.12.20181 Unze1.091,18EUR
04.12.20181 Unze1.089,36EUR
03.12.20181 Unze1.085,25EUR
30.11.20181 Unze1.074,00EUR
29.11.20181 Unze1.077,87EUR
28.11.20181 Unze1.075,79EUR

Über den Euro

Der Euro ist die EU-Währung und wird von der EZB (Europäische Zentralbank) emittiert. Derzeit (2017) ist er offizielles Zahlungsmittel in 19 EU-Staaten, die sogenannte Eurozone, doch auch sechs weitere europäische Staaten nutzen ihn als offizielle Währung. Er ist nach US-Dollar die weltweit wichtigste Reservewährung. Seine Einführung erfolgte 1999 als Buchgeld und 2002 als Bargeld. Praktisch in diesem Moment wurde durch Fonds auch schon Gold in Euro notiert. Der Euro war ein politisches Projekt, das schon sehr lange (ab den frühen 1970er Jahren) angedacht wurde, jedoch wagte niemand vorab eine Prognose über die Bedeutung dieser Währung, wenn sie erst einmal da sein sollte. Diese Bedeutung erschließt sich allerdings aus der schieren Geldmenge und der Wirtschaftskraft der beteiligten Staaten. Daher ist es nur natürlich, Gold in Euro zu notieren, vollkommen selbstverständlich ist es aber nicht. Öl wird auch nicht oder nur selten in Euro notiert, obwohl es solche Tendenzen in den frühen 2000er Jahren gegeben hatte.

Goldpreisentwicklung Euro

Der Euro hat eine Vorgeschichte, ab 1972 gab es den Europäischen Wechselkursverbund, der allerdings in seiner Ursprungsform nur bis 1978 hielt. Anschließend musste die Europäische Union zusammenwachsen und sich über die finanziellen Leistungen ihrer Mitglieder verständigen, unter denen es viele Nettoempfänger und nur wenige Nettozahler gab. Das EWS (Europäisches Währungssystem) wurde 1979 eingerichtet, es verhinderte zu starke Schwankungen zwischen den nationalen europäischen Währungen und nutzte schon die Währungseinheit ECU als Vorläufer der Eurowährung. Etwa ab diesem Zeitpunkt wurde der Wechselkurs zum Dollar immer bedeutsamer, der mit der tatsächlichen Euro-Einführung eine handfeste Bedeutung für die Verflechtung der Wirtschaften bekam. Es dürfte die Tendenz zu beobachten sein, dass die Notierung von Gold in Euro in Zukunft noch stärker beachtet wird, wenn die europäischen Volkswirtschaften ihre bisherige Stärke auch nur annähernd behalten.

  • Beachten Sie bitte, dass für die angezeigten Kurs-Werte keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit sowie der Genauigkeit übernommen werden kann.